Vom kleinen Familienbetrieb zum Marktführer

Die Geschichte von Ferrero Deutschland war von Anfang an eine Erfolgsgeschichte – geprägt durch Marken wie nutella, hanuta oder kinder Schokolade. Diese und andere Ferrero-Produkte begleiten viele Menschen seit ihrer Kindheit und sind inzwischen zu echten Kultmarken geworden. Die Wurzeln von Ferrero Deutschland reichen aber zurück bis ins Herz der norditalienischen Region Piemont. Hier, im Städtchen Alba, eröffnete der Konditor Pietro Ferrero 1946 eine erste kleine Fabrik – der Ursprung des heutigen internationalen Unternehmens. Es war Pietro Ferreros Sohn Michele, der mit unternehmerischem Weitblick 1956 die erste Ferrero-Auslandsniederlassung im mittelhessischen Stadtallendorf gründete. Damit begann die einzigartige Erfolgsgeschichte von Ferrero Deutschland.


An ihrem Anfang standen zwei Produkte: Die Nuss-Nugat-Creme „Cremalba“ – eine Vorreiterin von nutella – und Mon Chéri. Die Kirschpraline wurde 1957 eingeführt und traf perfekt den Geschmack des Wirtschaftswunderlandes Deutschland. Sie wurde zur Lieblingspraline der Deutschen und hat sich diesen Rang bis heute bewahrt. In dichter Folge kamen danach Produkte wie duplo und nutella auf den Markt, später dann zum Beispiel kinder Schokolade und kinder Überraschung, Ferrero Rocher, Milch-Schnitte oder tic tac – allesamt Klassiker.


Heute ist Ferrero Deutschland ein starkes Mitglied der Ferrero-Gruppe und mit zwei Milliarden Euro Jahresumsatz Marktführer im deutschen Süßwarenmarkt.


Produktion und Verwaltung

Damals wie heute werden fast alle Marken, die in Deutschland verkauft werden, in Stadtallendorf produziert. Dank der zentralen Lage rund 120 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main, der direkten Anbindung an das hochmoderne Warenlager und einer starken Logistik werden von hier 70 Prozent unserer Handelskunden direkt beliefert.


Das Werk in Stadtallendorf ist eines der größten der Ferrero-Gruppe und der größte Arbeitgeber im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Stadtallendorf bleibt auch für pensionierte Ferrero-Mitarbeiter ein Bezugspunkt: In direkter Nachbarschaft zum Produktionsstandort befindet sich hier eine Begegnungsstätte für Ferrero-Mitarbeiter im Ruhestand – die „Ferrero Opera Sociale“ (übersetzt: „Soziales Werk Ferrero“).


Sitz der meisten kaufmännischen Abteilungen von Ferrero Deutschland ist seit 1965 Frankfurt am Main. Der Verkehrsknotenpunkt mit Flughafen-, Bahn- und Autobahnanbindung bietet eine ideale Infrastruktur für die internationale Kooperation in der Ferrero-Gruppe. In Frankfurt haben zum Beispiel Marketing und Vertrieb ihren Sitz.