Das Geschäftsjahr im Überblick

Ferrero-Gruppe genehmigt konsolidierte Bilanz zum 31. August 2017 mit einem Umsatz von 10,5 Milliarden Euro

Ferrero International S.A., die Muttergesellschaft der Ferrero-Gruppe, hat die konsolidierte Bilanz für das zum 31. August 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr genehmigt. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Gruppe 91 Tochtergesellschaften weltweit, mit 23 Produktionsstandorten. Die Produkte der Gruppe werden in mehr als 170 Ländern direkt oder durch autorisierte Vertriebshändler vertrieben.

Trotz der globalen Unsicherheiten und der Herausforderungen und Trends innerhalb der Branche konnte die Gruppe ihre Leistung im Geschäftsjahr 2016/2017 konsolidieren und bestätigen. Die Ferrero-Gruppe verstärkte weiterhin die Investitionen in ihre Kultmarken, hielt ihr Betriebsergebnis auf hohem Niveau und stärkte ihre internen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

Die Gruppe, mit ihrem Executive Chairman Giovanni Ferrero und CEO Lapo Civiletti, schloss das Geschäftsjahr mit einem konsolidierten Umsatz von 10,5 Milliarden Euro ab. Dies entspricht einem Wachstum von 1,5% gegenüber dem Vorjahr, das mit einem konsolidierten Umsatz von 10,3 Milliarden Euro abschloss.

Der Umsatz von Fertigprodukten stieg um 2,2% (2,5% bei konstanten Wechselkursen), vor allem dank europäischer Märkte wie Deutschland, Polen, UK und den osteuropäischen Ländern, während der Umsatz in Italien und Frankreich gleichblieb. In Amerika erzielten die USA, Kanada und Mexiko höhere Zunahmen des Nettoumsatzes.

Die Produkte, die am meisten zum Nettoumsatz bei den Fertigprodukten beitrugen, waren vor allem nutella, Ferrero Rocher, kinder Überraschung, kinder Joy, kinder bueno und tic tac.

2016/2017 lag die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gruppe bei 30.305, ein Anstieg gegenüber 2015/2016, als diese bei 29.206 lag. Der Personalstand zum 31. August 2017 betrug 34.543, gegenüber 32.990 zum 31. August 2016.

Auch in diesem Jahr investierte die Gruppe in die Verbesserung und Expansion ihrer Werke, Anlagen und Ausrüstung, übereinstimmend mit ihren unternehmerischen und sozialen Verpflichtungen und unter Anwendung ihrer Unternehmensstrategien. Die wichtigsten Unternehmensstrategien führten zu anhaltenden Verbesserungen der Qualität und Wettbewerbsfähigkeit unseres Produktportfolios, bei größter Aufmerksamkeit auf Produktfrische, Lebensmittelsicherheit und Umweltschutz, die für Ferrero von großer Wichtigkeit sind.

Im Geschäftsjahr 2016/2017 schloss die Gruppe außerdem den Kauf von Fannie May Confections Brands, Inc. und der Harry-London-Schokoladenmarken von 1-800-FLOWERS.com, Inc. ab. Ferrero und Fannie May passen strategisch und kulturell sehr gut zusammen, denn beide Unternehmen verfügen über eine lange Familiengeschichte und qualitativ hochwertige Marken.

Ihre Strategie der technischen Weiterentwicklung durch Expansion ihrer Produktionskapazität hat die Gruppe beibehalten. Dabei lagen die Gesamtinvestitionen bei 744 Millionen Euro (gegenüber 631 Millionen Euro im Vorjahr). Der größte Teil der Gesamtinvestitionen entfiel auf Sachanlagen (660 Millionen Euro, gegenüber 552 Millionen Euro im Vorjahr), vor allem in Italien, Deutschland, Polen, Kanada und Luxemburg,

Luxemburg, 23. März 2018