Historie

Ein Familienunternehmen mit Tradition

Wie alles begann


Ferrero hat seinen Ursprung in dem kleinen Städtchen Alba im Piemont. Die Region im Norden Italiens gilt als Paradies für Feinschmecker - von hier kommen der berühmte weiße Alba-Trüffel, der Barolo-Wein, aromatische Haselnüsse und andere Spezialitäten. Das Piemont ist auch die Heimat der Familie Ferrero. Sie betrieb hier in den 40er Jahren eine Konditorei, aus der sie in den folgenden Jahrzehnten eines der weltweit führenden Süßwarenunternehmen aufbaute.

Ferrero Deutschland war der erste Ferrero Standort außerhalb Italiens. 1956 gegründet, kann das Unternehmen inzwischen auf mehr als sechs Jahrzehnte einer eindrucksvollen Geschichte zurückblicken. Ferrero Marken wie nutella, hanuta oder kinder Schokolade begleiten viele Menschen seit ihrer Kindheit und sind inzwischen zu echten Kultmarken geworden.

MEILENSTEINE AUF EINEM ERFOLGREICHEN WEG

Die 1950er Jahre - Es ist Wirtschaftswunderzeit, die Deutschen entdecken Italien als Reiseland. Michele Ferrero eröffnet im hessischen Stadtallendorf den ersten Ferrero-Standort außerhalb Italiens, und bereits nach einem Jahr hat das Unternehmen 150 Mitarbeiter. 1957 kommt Mon Chéri auf den deutschen Markt, bis heute die Lieblingspraline in Deutschland.

Die 1960er Jahre - Die Menschen jubeln den Beatles zu, die Mode wird gewagt. Ferrero kreiert gleich mehrere legendäre Produkte. nutella kommt 1965 auf den deutschen Markt, ein Jahr früher startet in Deutschland duplo, der Schokoriegel mit feiner Waffelfüllung. Und 1967 folgt gleich der nächste Klassiker, die kinder Schokolade - damals die erste Tafelschokolade mit einzeln verpackten Riegeln.

Die 1970er Jahre - Man erinnert sich an Schlaghosen und die Fußball-WM im eigenen Land. Zunächt bringt Ferrero in Deutschland tic tac auf den Markt, die Atemfrische-Dragees in der Klarsichtbox, revolutionär in jener Zeit und mit eigenem Sound. Dann, zur WM 1974 , folgt mit kinder Überraschung der nächste Erfolg. Das Ei mit Überraschung wird zum Klassiker. 1978 folgt die nächste Innovation: Milch-Schnitte. Die gefüllte Teigschnitte begründet ein neues Produktsegment im Kühlregal.
Die 1980er Jahre - Im TV laufen die Serien „Dallas" und „Denver-Clan", es ist das Jahrzehnt der Fönfrisuren. Ferrero Rocher kommt auf den Markt. Die Praline mit dem knackig-nussigen Kern wird ein großer Erfolg. Ferrero Rocher entwickelt sich zu einer der internationalsten Ferrero-Marken und inzwischen kann man die „goldene Kugel" fast überall auf der Welt kaufen.

Die 1990er Jahre - Die Berliner Mauer ist Geschichte, es gibt das Internet für alle und im Radio läuft Techno. Ferrero betritt Neuland mit Raffaello und beweist, dass es auch ganz ohne Schokolade geht. Die einzigartige Geschmackskomposition aus Kokos, Creme und Mandel schmeckt das ganze Jahr über nach Sommer und Karibik.

2000 bis heute - Ferrero bleibt innovativ im Umfeld von zunehmender Digitalisierung und Mobilität. nutella B-ready ist als Snack für unterwegs auf der Höhe der Zeit. Yogurt‘In überzeugt mit sommerlich leckerem Geschmack und einem Herz aus Joghurt nach griechischer Art. Und schließlich bringt Ferrero mit kinder Cards die erste Kekswaffel der Marke kinder auf den Markt: Der typische Geschmack der kinder-Marken bekommt ein handliches Keks-Format und bietet daheim wie draußen cremigen Genuss.

Inzwischen gibt es Ferrero seit über 60 Jahren in Deutschland. Vom einstigen Newcomer mit kleiner Produktpalette und wenigen Mitarbeitern ist Ferrero zum Marktführer geworden - und dabei immer das Familienunternehmen geblieben, in dem gut 4.500 lokale Mitarbeiter mit Kompetenz, Leidenschaft und ausgeprägtem Qualitätsbewusstsein Köstlichkeiten zum Genießen herstellen.