Eine außergewöhnliche Familiengeschichte

Die Geschichte von Ferrero ist die Geschichte von Menschen und ihren Ideen. Sie erzählt von einem Weg, der in einem kleinen italienischen Städtchen begann und inzwischen in die meisten Länder der Welt führt. Und von einer Familie, die mit kreativen Ideen und Unternehmergeist den Namen Ferrero bekannt gemacht hat.


Eine süße Revolution

Italien steht schon immer für Genuss und Lebensart – ganz besonders die norditalienische Region Piemont. Als kurz nach dem zweiten Weltkrieg der Kakao rar war, ließ sich der piemontesische Konditor Pietro Ferrero von den Haselnüssen seiner Heimatstadt Alba zu einem besonderen Brotaufstrich inspirieren: Mit seiner „Pasta Gianduja“ entwickelte er ein Produkt, das schnell zum Verkaufsschlager wurde. Aus der Konditorei, die er mit seiner Frau Piera betrieb, wurde eine kleine Fabrik, und Pietros Bruder Giovanni trug seinen Teil zum Erfolg des Unternehmens bei, indem er eine wirkungsvolle Verkaufsorganisation aufbaute.


In den folgenden Jahren arbeitete insbesondere der Sohn von Pietro Ferrero, Michele, leidenschaftlich an der Verfeinerung der Rezeptur. 1951 brachte Ferrero dann die „Supercrema“ auf den italienischen Markt. Die Vorgängerin der heute weltweit berühmten nutella wurde im Laufe der 50er Jahre immer erfolgreicher. Dieser Erfolg ermutigte die Familie Ferrero damals, auch den Sprung über die Alpen nach Deutschland zu wagen. Hier wurde im Jahr 1956 der erste Ferrero-Standort außerhalb Italiens gegründet. Der Schritt nach Deutschland bildete den Auftakt für die weitere Internationalisierung des Unternehmens. Heute gehören 73 Gesellschaften mit 20 Produktionsstätten zur Ferrero-Gruppe (Stand 2014).


Neue Ära mit altbewährten Werten

Mittlerweile wird die Geschichte Ferreros bereits in dritter Generation fortgeschrieben. Vor inzwischen mehr als zehn Jahren übernahmen die Söhne von Michele Ferrero und seiner Frau Maria Franca, Pietro und Giovanni, die Geschäftsführung. Seit dem viel zu frühen Tod von Pietro Ferrero im Jahr 2011 – er starb auf einer Geschäftsreise in Südafrika, wo er sich für die Sozialen Unternehmen Ferrero einsetzte – steht Giovanni Ferrero allein an der Spitze des Unternehmens.


In guter Familientradition verfolgt er weiterhin sehr ambitionierte Ziele und stellt sicher, dass die Begeisterung für Innovationen, Qualität und Frische im Unternehmen weiterlebt.


Auch als globaler Konzern bleibt Ferrero damit dem Motto des im Februar 2015 verstorbenen Michele Ferrero treu, das den einzigartigen Aufstieg des Unternehmens erst ermöglichte: „Lavorare, Creare, Donare“ – „Arbeiten, Aufbauen, Zurückgeben“.